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Auf der Suche nach Spuren des Starck'schen
Firmenimperiums nördlich von Pilsen
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Das Wetter war trüb und regnerisch, als wir am 29. Juni 2013 mit leichter Verspätung gegen 10.30 Uhr zur zweiten Tour auf Starck'schen Spuren in's Böhmische aufbrachen. Wir – das waren Anna Müller, die sich mir dankenswerter Weise als sprachkundige Organisatorin, Reisebegleiterin und Chauffeurin zur Verfügung gestellt hat, und meine Wenigkeit, der Schreiber dieser Zeilen.
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Die Starck'sche Gruft in TuschkauGegen 13.30 Uhr erreichten wir das erste Ziel unserer Reise,
die wenige Kilometer nordwestlich von Pilsen gelegene Stadt Tuschkau
(Mesto Touškov), wo uns eine kleine vom ehemaligen zweiten
Bürgermeister angeführte Delegation bereits auf dem
Friedhof erwartete. Dieser ist von einer hohen Friedhofsmauer
umgeben, wirkt sehr gepflegt und beherbergt noch eine Vielzahl
alter Grabdenkmäler aus der Zeit vor dem II. Weltkrieg. Das
Zentrum des Gottesackers bildet die von hohen Bäumen umstandene,
in den Jahren 1857 bis 1859 im Auftrag von Johann Anton Edler
von Starck im neuromanischen Stil errichtete Gruftkapelle. Der
über eine Freitreppenanlage erreichbare Kapellenraum dient
auch heute noch als Friedhofskapelle und Aussegnungshalle. Darunter
befindet sich die gewölbte Gruft, in die man durch einen
vergitterten Vorraum durch eine zweiflügelige Holztür
gelangt. |
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Der Friedhof in Stadt
Tuschkau bei Pilsen mit der Starck'schen Gruftkapelle |
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Blick auf die Neuromanische
Gruftkapelle |
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Das Innere der Gruftkapelle |
Bronzestatue der Agnes
Fritsch (+ 1856) |
Blick auf die Särge
in der Gruft |
Er verschied, versehen mit den hl. Sacramenten
der Sterbenden, nach längerem Leiden im Schloße Tschemin
am 22. Mai um halb 9 Uhr Abends im 75. Lebensjahre an Gehirnlähmung.
Die irdische Hülle des theuren Verblichenen wird am Freitag
den 25. Mai um 11 Uhr Vormittag in Tschemin eingesegnet, in die
Patronatskirche zu Tuschkau übertragen, allwo die heil. Seelenmessen
gelesen werden, und sodann auf dem Friedhofe zu Tuschkau in der
eigenen Gruft zur ewigen Ruhe bestattet." Die übrigen in der Gruft Bestatteten gehören dem Umkreis der Familie Fritsch aus Unterreichenau aus. Die erste, die in der neuen Gruft ihre letzte Ruhe fand, war Agnes, die siebenjährige Tochter des starck'schen Schichtmeisters Ignatz Fritsch in Unterreichenau, welche die geliebte Patentochter der selbst kinderlosen Agnes von Starck gewesen ist. Eine entzückende Bronzestatue erinnert bis heute im Kirchenraum der Gruftkapelle an dieses Mädchen, das am 30. November 1856 in Tschemin an Lungenlähmung gestorben war. Auch sonst scheinen Johann Anton und Agnes von Starck in einer besonderen Beziehung zur Familie Fritsch gestanden zu haben, denn auch Agnes' Bruder, der am 13. Mai 1904 im 60. Lebensjahr verstorbene Gutsbesitzer Johann Anton Fritz zu Stienowitz (Štenovice) und dessen Kinder, der am 3. Mai 1889 als Gymnasiast in Wien verstorbene Karl Ludwig Viktor Fritsch und die mit dem Ukrainischen Grundbesitzer Nikolaus Friedrich Alexander Falz-Fein verheiratete und am 28. Oktober 1900 im Alter von 21 Jahren im Wochenbett verstorbene Gisela Agnes Catharine, geb. Fritsch, liegen hier begraben. |
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In diesen Särgen
wurden Johann Anton Frhr. v. Starck und seine Ehefrau Agnes bestattet. |
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Schloss Tschemin bei
Tuschkau |
Den Besuch der oben genannten "Patronatskirche zu Tuschkau" mussten wir auf einen späteren Besuch verschieben, da das Stadtzentrum wegen des Kirchweihjahrmarktes großflächig gesperrt war. Wir dankten unseren Gastgebern für den Blick, den wir in die Gruftkapelle werfen durften, wurden obendrein noch mit einer Kolatsche, dem typisch böhmischen Kirchweihgebäck, beschenkt und machten uns auf den Weg ins benachbarte Tschemin (Ceminy), wo Johann Anton von Starck einst seinen Wohnsitz hatte. | ||
Schloss TscheminDas heutige Schloss Tschemin wurde im Auftrag von Joseph Freiherrn von Erben, k. k. Gubernialrat und Kreishauptmann von Elbogen, um 1830 im klassizistischen Stil an Stelle eines Barockschlosses neu errichtet. Ebenso wie in den umfangreichen Wirtschaftsgebäuden können aber auch im Schloss durchaus noch ältere Bauteile enthalten sein. Von der Witwe des Schlosserbauers, Bertha Freifrau von Erben, geb. Turovsky, erwarb Johann David Edler von Starck das Gut Tschemin am 21. März 1840 um 336.000 Gulden für seinen Sohn Johann Anton. Dieser richtet es sich dort wohlich ein. Wie Anton Herzig und Siegfried Dolleisch in ihrer Geschichte der Gemeinden des Landkreises Mies berichten, gab es zu Johann Antons Zeiten in Küche und Bad bereits fließendes Kalt- und Warmwasser. In der Gärtnerei errichtete er ein Warmhaus für exotische Vögel und ein Kalthaus zur Überwinterung von Palmen und Agaven aus dem Schlosspark. Beim Schlossportal wurde ein Springbrunnen installiert, der bei großen Festen bengalisch beleuchtet wurde. Es gab Kammermädchen und Pagen und an Starcks Festen nahmen hochrangige Gäste, manchmal sogar aus dem Kaiserhaus teil. Nach Johann Anton Freiherrn von Starcks Tod im Jahr 1883 wurde das Schlossgut zunächst durch Anton Schobloch, dem nunmehrigen Direktor des Starck'schen Firmenimperiums, verwaltet, kam aber bald in die Hände des oben bereits etwähnten Deutschrussen Nikolaus Friedrich Alexander Falz-Fein, der Tschemin 1907 für 2.500.000 österreichische Kronen an die Gräfin Olga von Zedtwitz veräußerte. |
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Schloss
und ehemaliges Verwaltungsgebäude in Tschemin |
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Flur
im Schloss Tschemin |
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Obgleich wir unangemeldet kamen wurden wir vom heutigen Besitzer des Schlossgutes Ceminy, Herrn Josef Vít sehr freundlich empfangen. Er berichtete uns, dass er den Besitzkomplex 1998 gekauft habe. Vorher seien die Gutsgebäude lange vom Militär genutzt worden und durch mangelnde Instandhaltung zu halben Ruinen verkommen. Inzwischen habe er bei allen Gebäuden die Dächer instandsetzen lassen. Das Schlossgebäude und einige zur Straße gerichtete Nebengebäude seien bereits fertig saniert und werden von Mietern bewohnt. Herr Vít ließ es sich nicht nehmen uns persönlich durch das weite Areal des Gutshofes zu führen. Die heute weitgehend ungenutzten Wirtschafts- und Nebengebäude umschließen mehrere Höfe. Gleich hinter dem Schloss liegt die ehemalige Mälzerei und Brennerei. | ![]() |
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Die Mälzerei
und Wohnungen für Schlossbedienstete |
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Die westlich daran anschließenden Gebäude boten früher Wohnraum für die zahlreichen Bediensteten des Gutes. Den westlichen Abschluss des Hofes bildet ein wohl noch aus dem 18. Jahrhundert stammender steinerner Speicherbau und eine nach einem Brand im 20. Jahrhundert veränderte Scheune, die auch den durch ein langes, heute ungenutztes Stallgebäude abgetrennten südlichen Wirtschaftshof im Westen abschließt. Hinter dieser langgestreckten Scheune im Westen befindet sich noch der Brauhaushof mit dem baufälligen ehemaligen Brauhaus. Die modernen Stallgebäude, in denen Herr Vít rund 120 Milchkühe und 90 Jungrinder hält, befinden sich westlich der alten Gutsgebäude. Die Bewirtschaftung der großen landwirtschaftlichen Flächen und die Viehhaltung bewerkstelligt Herr Vít gemeinsam mit seiner Familie und 6 Mitarbeitern. Wir dankten Herr Vít für die interessanten Einblicke, die er uns in sein Schlossgut gewährt hat und für sein Engagement bei der Erhaltung dieses denkmalgeschützten Ensembles und wünschten ihm auch weiterhin Gesundheit, Schaffenskraft und Freude sowie vielfältige Unterstützung bei der Erhaltung seines ausgedehnten Denkmalkomplexes. Über Tremošná, wo Starcks ebenfalls Steinkohlenbergbau und eine Glasfabrik betrieben haben, ging es nun unserem nächsten Ziel Hromnitz (Hromnice) entgegen. | ||
Der "Rote See" bei HromitzHier war es besonders der "Rote See", der eine besondere Anziehungskraft auf mich ausübte. Auf halbem Weg vom Parkplatz bis zum See, grüßte rechts vom Wegrand eine dreiteilige Figurengruppe mit Skulpturen der Heiligen Johannes und Jacobus und in der Mitte Christus als Welterlöser. Im Sockel der Christusfigur mahnen Bergeisen und Schlegel an die hier früher ausgeübte Bergwerkstätigkeit. Darüber heißt es - bekrönt von einer klassizistischen Lorbeergirlande: IESUS DU WELLT HEILAND SEGNE DIESES MINERALWERK BEHÜTTE ES VOR ALLEN UNGLÜCK UND LEITE ALLES ZU DESSEN BESTEN. Auf der Rückseite sind folgende Worte zu lesen: GOTT ZU EHREN LIES DIESE STATUE ERRICHTEN JOHANN DAVID STARCK BESIZER DES HIESIGEN MINERALWERKS S: JACOBI IM JAHR CHRISTI 1814. |
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Das
Bild des Erlösers dieser dreiteiligen Skulpturengruppe stiftete
Johann David Starck 1814 |
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Durch mächtige Halden hindurch führt
der geschotterte Fahrweg bis zu einem Aussichtspunkt mit Informationstafel.
Leider ist die Aussicht über den "Roten See" durch
etliche halbwüchsige Birkenbäume stark verwachsen. Der
tiefe Tagebau, auf dessen Grund sich das rötlich-braune Gewässer
befindet, ist ein Überbleibsel des hier von Johann David und
dessen Sohn Johann Anton von Starck betriebenen Vitriolschiefer-Bergbaus.
Wie A. Prochaska 1873 ausführte, hatte man hier Vitriolschiefer
in einer Mächtigkeit von mehr als 36 Metern festgestellt, der
von einem Deckgebirge von rund 21 Metern überlagert war. Der
Abbau des Erzes geschah nach der selben Quelle mittels Abraum, also
im Tagebau. Mit dem Tagebau war 1828 begonnen worden; 1873 hatte
er eine Ausdehnung von 190 Metern Länge, 133 Metern Breite
und 44 Metern Tiefe. In den folgenden Jahren sollte die Sohle des
Tagebaues auf 57 Meter Tiefe gebracht werden. Zur Ableitung des
Wassers musste 1868 der tiefe Wasserstollen zum Tal des Tremoschnaer
Baches hin angelegt werden. Die jährliche Erzförderung
betrug im Durchschnitt 15.000 Tonnen. Das Erz wurde bis 1853 mit
Hilfe eines Pferdegöpels gefördert und mit Eisenbahnen
auf die Halden gefahren; dann wurde eine Dampffördermaschine
angeschafft. "Neben dem Abraume liegen die 9 Klafter (= 17
Meter) hohen Halden als künstliche schwarze Berge." 1873
standen am Westrand des Tagebaues ein "Förderthurm, durch
welchen das Erz auf die Halden gehoben wird", ein Maschinengebäude
mit einer Dampfmaschine von 10 PS und einem Dampfkessel von 5,70
Meter Länge und 1,20 Meter Durchmesser und ein Gebäude
unter dem Zechenhaus mit einem Laugenreservoir. |
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Der "Rote
See" bei Hromitz - Überrest eines Vitriolschiefer-Tagebaus |
Der geförderte Vitriolschiefer diente in den
Starck'schen Werken als Rohstoff zur Herstellung von Oleum, also
rauchender Schwefelsäure, die besonders in Färbereien
zur Herstellung des Indigo-Farbstoffes benötigt wurde. Dazu
musste der Vitriolschiefer zunächst in Vitriolstein umgewandelt
werden. Wie diese Raffination im 19. Jahrhundert vor sich ging,
beschreibt A. Prochaska folgendermaßen: "Der Vitriolschiefer ist ein bituminöser Thonschiefer, in dem mehr oder weniger reich Schwefelkiese eingeschichtet sind. Dieses Mineral kömmt besonders reich in der Begränzung der pilsner Steinkohlenmulde vor und bildet da oft sehr mächtige Lager. Der Vitriolschiefer wird bergmännisch gewonnen, in möglichst gleiche Stücke geschlagen und auf einem Thonbett auf Halden aufgestürzt. Hier wird er drei Jahre der Verwitterung überlassen, wobei sich die Erze erhitzen und die Schwefelkiese zu schwefelsaurem Eisenoxydul und endlich zu schwefelsaurem Eisenoxyd sich oxydiren. Dieses wird mit Wasser ausgelaugt und wird dann, erst auf gemauerten Pfannen und endlich auf Eisenkesseln bis zu Stein versotten, welcher noch weiter in Flammöfen erhitzt wird, um ihn ganz von Wasser zu befreien." Heute ist der seit 1896 aufgelassene Tagebau mit Wasser gefüllt; der Grund des so entstandenen Sees liegt bis zu 18 Metern unter der Wasseroberfläche. Teile der über den steilen Bruchwänden aufgeschütteten Halden werden allmählich in den See gespült; chemische Lösungen gelangen bis heute in den See und werden hier auf natürliche Weise zu Schwefelsäure umgeschaffen. Diese sammelt sich am Grund des Sees, verwandelt das Wasser in eine lebensfeindliche schwache Schwefelsäurelösung und bewirkt durch das ausgefällte Eisenoxid die rötlich-braune Färbung des Sees. Seit 1975 steht der Rote See mit einem Umgriff von insgesamt 12,2 Hektar unter Naturschutz. Das Naturschutzgebiet trägt die Bezeichnung "Hromnické jezírko". |
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Südlich des Naturschutzgebietes, an der Straße von Hromnice nach ichlice, lag einst das Starck'sche Mineralwerk Hromitz, in dem die aus den Erzhalden gewonnenen Laugen weiterverarbeitet wurden. Hier standen 1873 zwei Pfannengebäude mit 9 Sudpfannen und 2 Laugenreservoirs, drei Sudhütten 9 gemauerten Pfannen, 5 Schmandablagerungsstöcken, 4 Speckstöcken, 20 Kesselöfen mit 40 Kesseln und 2 Kalzinieröfen, ein eigenes Kalzinierofengebäude mit 5 Kalzinieröfen, ein von einer Dampfmaschine angetriebenes Vitriolstein-Quetschwerk, ein Rohsteinmagazin, eine Binderwerkstatt (zur Herstellung von Fässern), das Packhaus, ein Badehaus mit drei Badewannen für die Arbeiter und ein Eisenmagazin. Neben diesen Betriebsgebäuden gab es noch eine Kanzlei mit zwei Zimmern drei Beamtenwohnhäuser und eine ganze Reihe von Arbeiterwohnhäusern. Von allen diesen Gebäuden haben sich bis heute die Kanzlei mit Beamtenwohnung und ein Beamtenwohnhaus sowie einige Arbeiterwohnhäuser erhalten. | ![]() |
Blick zum Verwaltungs-Gebäude
und den einstigen Beamtenwohnungen des Mineralwerks Hromitz -
Die meisten Werksgebäude sind inzwischen verschwunden und
standen auf der Wiesenfläche. |
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Schloss
Bykow - heute Hotel, früher Wirtschaftshof des Zisterzienserklosters
Plaß |
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Bykow und JalowcinIm nahen Bykow (Býkov) fand der ereignisreiche Tag seinen
Ausklang. Der 1703 erbaute barocke Wirtschaftshof des Zisterzienserklosters
Plaß, zu dessen Herrschaft einst auch Hromitz gehört
hatte, ist heute in ein stilvolles Hotel umgestaltet, in dem wir
uns für die Nacht Quartiere reserviert hatten. Die Firma
Johann David Starck hatte in Bykow eine 1873 nicht in Betrieb
befindliche Oleumfabrik mit 18 Oleumöfen, eine Töpferei
und eine Ziegelhütte. Die Gebäude befanden sich rund
700 Meter nördlich des "Schlosses" Bykow; das dort
noch bestehende Gebäude, welches wir allerdings nicht in
Augenschein genommen haben, trägt heute die interessante
Bezeichnung Olejná. |
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Das ehemalige Beamtenwohnhaus
der Steinkohlenzeche Jalowcin |
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Die 1874
im Bereich der Steinkohlenzeche David begründete neue Chemiefabrik,
rechts das damals erbaute "neue Schloss" |
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KasnauDas letzte Ziel des Tages war Kasnau (Kaznejov), wo durch die Firma Johann David Starck nicht nur Steinkohlenbergbau betrieben, sondern in einer "chemischen Productenfabrik" auch Schwefelsäure, Kunstdünger und Eisenvitriol hergestellt wurde. Die Vitriolhütte befand sich nordöstlich des historischen Ortskerns von Kasnau, oberhalb eines heute verschwundenen großen Weihers, die "chemische Productenfabrik" auf einer Bergterrasse östlich des Ortes. Am südlichen Ende der Bergterrasse erhebt sich über der Straße nach Obora schließlich das als Schloss (amek) bezeichnete Amtshaus, in dem sich 1873 die Kanzlei mit 3 Zimmern und eine Beamtenwohnung mit 6 Zimmern befand. Außerdem gab es im Umgriff noch 1 Pferdestall, eine Rindviehstallung, 1 Geflügelstall, 1 Wagenremise, 1 Scheuer und 1 Hausgarten. Schließlich erwähnt Prochaska 1873 noch zwei Oleumfabriken, eine Tonwarenfabirk und eine Ziegelhütte in Kasnau. 1874 gründete die Firma Starck eine neue Chemiefabrik im Bereich der Steinkohlenzeche David südwestlich von Kasnau, die anscheinend bis heute in Betrieb ist. Als neues Verwaltungsgebäude wurde 1874 hier das "neue Schloss" erbaut. Inzwischen war es Nachmittag geworden; Anna und ich machten uns auf den 2 ½ stündigen Heimweg. Harald Stark |
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Auf einer Bergterrasse
östlich von Kasnau befand sich die alte "chemische Produktenfabrik" |
Ehemalige Werksgebäude
der "chemischen Produktenfabrik" |
Das "alte Schloss"
in Kasnau |
Literatur:
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